[VIDEO] Wir können crossmedial

Hubert Weitzer (@hubertweitzer) sprach am #coscamp über crossmediales Storytelling. @PaulBe13 hat gefilmt.

Der Mann, der nach dem Rechten sieht

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Moritz sorgt am BarCamp für die Sicherheit.

Stundenlang stehen und schweigen. Für Moritz ist das Alltag. Er arbeitet bei einer österreichischen Sicherheitsfirma. Und dieses Wochenende am BarCamp. 

Die Stahlkappenschuhe sind poliert, die Krawatte gerichtet, die Haare gekämmt. Wenn er die Schultern breit macht und die Arme verschränkt, wirkt er respekteinflößend. Und älter als er eigentlich ist: 21. Er verdient sein Geld als Security-Mann auf dem Hauptbahnhof oder auf Veranstaltungen.
DSC_0292“Das Stehen habe ich bei der Garde gelernt”, lächelt Moritz, der hier nur mit Vornamen genannt werden will. Nach dem Präsenzdienst wusste er nicht, was er studieren wollte. Also ging er arbeiten. Im Sicherheitsbereich sei wenig Ausbildung erforderlich. Lediglich eine firmeninterne Schulung musste er absolvieren. Dort klärte man ihn über Rechte und Pflichten auf und zeigte ihm, “wie man’s nicht macht”.

Keine “Ziegelsteinwerfer”

Für Moritz zählt der Job am BarCamp eher zu den unaufregenden Aufträgen. Ob der Bezeichnung hatte er zunächst eine “flüssigere” Veranstaltung erwartet. Eines ist ihm gleich aufgefallen: Dass die Vornamen auf den Namenskarten besonders gut sichtbar sind und sich alle duzen. “Die Leute wirken friedlich, viel bleibt da für mich nicht zu tun.” Es sei gut, dass “jemand da ist, falls etwas ist”. Mit gröberen Zwischenfällen oder “Ziegelsteinwerfern” rechnet er aber nicht.

“Niemandem zu trauen”, war für ihn bisher die wichtigsteDSC_0305 Lektion als Sicherheitsmann, erzählt Moritz. Überhaupt sei er skeptisch geworden. Das hat sich auch auf sein Privatleben ausgewirkt. Nach einer langen Arbeitswoche fühlt er sich manchmal unausgeglichen. Dann greift er zum Buch, am Wochenende geht er aus. Wichtig sei das Vergessen: “Mein Ausbildner beim Bundesheer hat jeden Freitag gesagt: ‘Und jetzt Festplatte löschen.’ Das passt ganz gut, finde ich.”

Am Ende unseres Gesprächs dreht Moritz den Spieß um. Über dieses “BarCamp” möchte er mehr erfahren: Gibt’s das in jedem Bundesland? Wer finanziert das Ganze? Auch er schnappt sich ein Namenskärtchen. Nur als Andenken. Unter seinen Hashtags: Security und Single.

 

Fotografiert von @MillaAnnabith, gebloggt von @PaulKrisai

[VIDEO] Tag 1: Eine Tour durchs BarCamp

Das war Tag 1 des BarCamps. Eine Tour von @PaulBe13

Schmatz und weg

In der Kaffeepause ging es um die Wurst. Hunderte Brötchen fanden bei hungrigen Teilnehmenden eine neue Heimat – zumindest temporär. Ein Rundgang

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Zum Schinken-mit-Tomate-und-Gurkerl-Modell hat Max (@blackbertl) gegriffen. Der Grund, erläutert er, sei ein kleiner Mayonnaisefleck: “Die Mayonnaise ist zwar minimalistisch, wird aber den Gesamtgeschmack des ganzen Brots voll beeinflussen. Glaube ich.” Nachsatz: “Weniger ist mehr.”

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@krebernig hat ebenfalls Schinken, Gurke und Tomate aufgeladen. Erklären kann er das ganz einfach: “Weil alle anderen [Brötchen] weg waren.”

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“Weil es saftig ausgeschaut hat”, hat sich Sebastian (@sdennerlein) für ein Speck-Tomate-Ei-Gurke-Brötchen entschieden. Für unterwegs hat er noch die Schinkenvariante eingepackt. Was der Anblick des Deluxe-Sandwichs bei ihm auslöst? “Glückseligkeit.”

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@PaulKrisai hat’s gebloggt.

Anmerkung 1: Eventcatering Weinmüller hat das Buffet zur Verfügung gestellt.

Anmerkung 2: In Zukunft wird der Autor versuchen, auch die Frauen-(und VegetarierInnen/VeganerInnen-)Quote zu erfüllen.

 

Wenn die Wand spricht

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Atemlos vor lauter Spam: Bots hatten kurzzeitig den Hash #bcg15 gehackt. Spezialisten bekamen das Problem in den Griff. Das BarCamp Graz 2015 konnte wie geplant starten. 

“Wie ihr wisst, gibt es noch kein Programm, also eigentlich könnten wir auch wieder heimgehen”, scherzte @jaybrueder bei seinen Einleitungsworten. 60 Minuten später hatte sich die erste Session-Übersicht gefüllt – und die Spiele konnten beginnen.

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Während der Worte von Orga-Seite schlich sich ein Spambot in die Social Media-Wall ein, der hartnäckig dadaistische Tweets an die Wand rülpste. Das löste Verwunderung und Protest bei der Crowd aus:


 


 


 


 


 


 


 

 

Die Kollegen von @wall_io konnten den ungebetenen Gast beseitigen zwischenzeitlich der Wand verweisen.

 

Wer kann, ist wärmstens aufgefordert, der Spendenkuh Priscilla einen Besuch abzustatten. Füttern ausdrücklich erlaubt!

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Gebloggt vom @PaulKrisai, fotografiert vom Orga-Team.

 

Alle Wege führen zum Barcamp

In 10 einfachen Schritten findet ihr zum BarCamp Graz an der FH JOANNEUM.

 

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1. Bim-Linie 1 und 7 zur Station Alte Poststraße nehmen (nicht bis zur Station “FH JOANNEUM”!). Ein Bimticket kostet 2,10€ und ist eine Stunde lang auf allen Strecken gültig. Pro-Tipp: Am Automaten liegen manchmal noch gültige Tickets von ausgestiegenen Fahrgästen – so lieb ist Graz!


 

 

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2. Quert die Straße (bevorzugt bei grünem Licht) und bewegt euch in die Alte Poststraße. Die Adresse lautet Alte Poststraße 152 (blaues Gebäude).


 

 

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3. Das ist Anna. Anna hat die Wegweiser aufgeklebt.


 

 

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4. Nach 23 Metern links in die Alte Poststr. einbiegen.


 

 

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5. Dem Straßenverlauf für 56,5 Meter folgen.


 

 

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6. Nicht das rote, sondern das blaue Gebäude sucht ihr!


 

 

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7. Beim Wegweiser zum blauen Gebäude abzweigen.


 

 

 

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8. Zwischen den beiden blauen Gebäuden geht’s lang.


 

 

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9. Wenn der Boden so aussieht, seid ihr schon ganz nah.


 

 

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10. Sie haben Ihr Ziel erreicht.


 

 

Nun habt ihr die Wahl: Stiegen steigen oder Lift fahren.

82 Stufen bringen euch – bei zügigem Schritt – in ca. 30 Sekunden in den 4. Stock. Pro: sportliches Workout. Con: sportliches Workout. Aber: StiegensteigerInnen leben länger!

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Der Lift katapultiert euch in 18,75 Sekunden in den 3. Stock. Von dort sind’s noch 15 Stufen bis in den Mainroom.

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Zugegeben, die 19 Liftsekunden können nur die Langbeinigen auf der Stiege toppen. Wer schon keinen Sport macht, sollte die Zeit im Lift dafür für einen Elevator Pitch oder eine Micro-Networking-Session nutzen! (Bis zu 13 Personen können sich im Aufzug stapeln. Wer uns ein Selfie davon schickt, kriegt einen kleinen Preis.)

 

Im 4. Stock befindet sich der Main Room, in einem lichtdurchfluteten Dachatelier. Die Aussicht kann’s:

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Gleich geht’s los! Wir freuen uns auf euch!

 

Gebloggt und fotografiert von @PaulKrisai.

 

 

 

Vorabgezwitscher

Was erwartest du dir vom BarCamp Graz? Kurz vorm Startschuss haben wir uns die Antworten zwitschern lassen.

Bild von @murdelta auf Twitter

(Illu von Marc)

 

Rene sieht’s atmosphärisch:

 

Isabel, die sich fürs startcamp angemeldet hat, freut sich auf ihre Homies:

 

Ein wenig romantischer formuliert es Content Strategy-Studentin Claudia:

 

Seine Freude auf neue Bekanntschaften wird sicher nicht @Negiert:

 

Robert hat gleich mehrere Tweetspenden abgegeben:

Man darf sich angesprochen fühlen:

 

Zu guter Letzt macht Jürgen vom Orga-Team in sieben Worten klar:

 

In wenigen Stunden geht’s los! Wir freuen uns auf euch! 

Hier bloggt der @PaulKrisai.

 

Nur noch einmal schlafen

Der Countdown läuft – von 17.-19. April geht’s in der FH JOANNEUM ein Wochenende lang um Design, Wissen, Politik, Start-ups, App-Entwicklung und User Experience. Wer’s noch nicht getan hat, kann sich hier anmelden.

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Sechs Camps versprechen Themenvielfalt. So frei wie die Idee des BarCamps selbst ist, bewegen sich auch die Teilnehmerinnen und Teilnehmer – von Session zu Session, ständig unter kreativen Menschen. Wichtig ist nur: Anwesende sind nicht nur TeilnehmerInnen, sie sind auch MitveranstalterInnen und Vortragende. Das Programm wird ad-hoc in der Früh für den Tag festgelegt. Fest steht allerdings:

  • das startcamp bringt die Basis,
  • das politcamp macht aus dem Unbehagen eine Kampagne,
  • das wissenscamp sucht die richtigen Fragen,
  • das appdevcamp hackt sie durch,
  • im designcamp wird die Karte neu gezeichnet und
  • das uxcamp macht sich Gedanken darüber, wie all das auf uns wirkt.

 

Wissen und Netzwerk aufbessern

Die Teilnahme am BarCamp ist zu 100 Prozent kostenlos, egal, wie großzügig ihr euch am bereitgestellten Buffet bedient und ob ihr die Kinderbetreuung in Anspruch nehmen wollt oder nicht. Wenn ihr euch bis zum Schluss nicht sicher seid, in welches Camp es euch zieht: Kein Problem. Hört euch die Dinge an, die euch interessieren, oder haltet am besten gleich eine eigene Session über ein Thema, in dem ihr sattelfest seid – BarCamp bedeutet Freiheit! Nebenbei ist das BarCamp Graz eine perfekte Gelegenheit, Gleich- und Fastgleichgesinnte aus dem ganzen Land kennenzulernen. Die Kaffeepausen sind entsprechend bemessen.

 

Also, worauf wartet ihr noch? Kommt zum BarCamp und seid dabei am #bcg15 – free information for an open society! Wir freuen uns auf euch!

 

Barcamp Graz 2015

FH JOANNEUM Departement für Medien und Design (blaues Gebäude)

Alte Poststraße 152, 8020 Graz

Fr 17. April: 14-18 Uhr
Sa 18. April: 09-18 Uhr
So 19. April: 09-16 Uhr

Anmeldung

 

Hier bloggt @PaulKrisai

 

Kinderbetreuung beim #bcg15

8703781051_53853d81d6_zAuch 2015 wird es wieder eine Kinderbetreuung beim Barcamp Graz geben. Wie die letzten Jahre schon, habt ihr als Eltern(teil) also die Möglichkeit eure Kleinen mitzubringen und sie in guten Händen zu wissen, während ihr die Sessions beim Barcamp besucht.

Wir sind nach wie vor bemüht, ein möglichst zugängliches Event für alle zu schaffen. Deswegen bieten wir seit 2013 auch eine kostenlose Kinderbetreuung beim Barcamp Graz an. Während der Dauer des Barcamps, also von Freitag Nachmittag bis Sonntag Nachmittag, habt ihr die Möglichkeit dieses Angebot zu nutzen. Voraussetzung dafür ist, dass ihr bei der Anmeldung das Häkchen beim Punkt Kinderbetreuung setzt. Ihr werdet dann von uns kontaktiert und erhaltet weitere Informationen.

Wir hoffen, euch damit ein entspannteres Barcamp bzw. überhaupt die Teilnahme am Barcamp Graz zu ermöglichen!

Für etwaige Fragen steht euch Theresa gerne zur Verfügung:
Theresa Wallas
Mail: theresa.wallas@gmail.com
Telefon: +43 699 170 874 44

Foto by websciencegraz (CC by-nc-sa)

Zum Nachhören: Barcamp Graz zu Gast bei Radio Helsinki

sp014Teile vom Barcamp Graz Organisationsteam waren letzte Woche im Radio! In der Sendereihe #Substral, die vom Spektral Graz gestaltet wird und alle 4 Wochen live auf Radio Helsinki zu hören ist, ging es eine Stunde lang um das Barcamp Graz.

Im Studio waren Sigrid, Jörg und Marc. Es wird erklärt worum es bei einem Barcamp geht, wie das geschichtlich entstanden ist, was so ein Veranstaltungsformat von herkömmlichen Konferenzen unterscheidet und auf was ihr euch dieses Jahr beim Barcamp Graz schon freuen könnt.

Die Sendung könnt ihr auch drüben beim Spektral anhören und herunterladen. Dort gibt es ausführliche Shownotes mit allen Links, Kapitelmarken und schönerem Player.

Wir haben auch Bilder im Studio gemacht :)
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