Zusammengefasst: #bcg15 in Bild und Ton

Gestern noch BarCamp, heute schon auf FM4.

Dem BarCamp war am 20.4. ein Beitrag in der FM4 Morning Show gewidmet, den man unter diesem Link ab ca. 07:45 nachhören kann. Ist noch 7 Tage online.

 

Film ab: Die Videobeiträge vom #bcg15 zusammengefasst.

Kamera und Schnitt: @PaulBe13

Hidden Gems of BarCamp Graz 2015

Ohne Anspruch auf Vollständigkeit wollen wir ein paar Sessions vorstellen, die am BarCamp 2015 besonders aufgefallen sind. 

 

1. Fandoms unite

Es begann alles recht unschuldig:

Gesagt, getan: @issi schlug die Session vor. Ohne allzu hohe Erwartungen an die TeilnehmerInnenzahl.

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Die Session ist so gut besucht, dass man am nächsten Tag im spontan einberufenen outdoorcamp noch eins drauflegt. Am Ende steht fest: Es soll bald ein eigenes nerdcamp geben.

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2. Buch binden

“Endlich mal was zum Angreifen”, hörte man einen Teilnehmer sagen, der die wohl kreativste Session des Camps besuchte: Ein Tutorial zum Thema Buch binden. Die (nicht unstolzen) TeilnehmerInnen gingen mit dem Selbstgemachtem nach Hause. Und dem Wissen, das sie hoffentlich an andere weitergeben.

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3. Überwachung von Journalisten

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Anton, den Twitter nicht findet, referierte über die tatsächlich bereits stattfindende Überwachung von Reportern. “Es muss allen JournalistInnen klar sein: Sobald sie mit Behörden in Kontakt treten, werden sie überwacht.” Was man dagegen tun kann, hat er auch verraten:

Die Slides zu seiner Session findet man hier.

 

Natürlich können wir hier bei weitem nicht alle Sessions vorstellen. Dafür kann man aber vieles in den edupads nachlesen.

Die Lift-Challenge: Es kann nur einen Sieger geben

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In einem vorangegangenen Blogpost haben wir den Aufzug am BarCamp vorgestellt: 13 Personen oder etwas mehr als eine Tonne kann der Lift auf einmal befördern. Die Selfie-Challenge wurde gleich zweimal geknackt. Doch es kann nur einen Sieger geben. Die Lift-Challenge: Es kann nur einen Sieger geben weiterlesen »

Der unermüdliche Zwitscherer

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“You DO talk about BarCamp” – die erste Regel beachtete im sozialen Netz wohl keiner so gewissenhaft wie Robert. Den Hashtag #bcg15 beherrschte er wie kein anderer. Ein Interview in Tweet-Form.
Der unermüdliche Zwitscherer weiterlesen »

[VIDEO] Das war das BarCamp Graz 2015

Ende gut, alles gut: Das war das BarCamp Graz 2015. Video von @PaulBe13. Danke an alle, die dabei waren!

 

3 Fragen an den Chef

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Ohne ihn ginge wohl nichts: Jürgen Weinmüller vom gleichnamigen Eventcatering kümmert sich mit seinem Team ums leibliche Wohl am BarCamp. Der Chef im Gespräch.

Wann bist du heute aufgestanden?

Um 5 Uhr. Normalerweise muss ich um 7 oder 8 raus, also war das eher früh. Gestern sind wir um 00:30 Uhr gegangen, ich habe also ca. vier Stunden geschlafen.

Was ist an deinem Job am stressigsten?

Der Aufbau. Man weiß nie, was auf einen zukommt: Oft hat man wenig Platz und nicht genug Steckdosen. Oder – wie gestern – man kriegt die Türen nicht auf [Mainroom-Tür war in der Früh verschlossen, Anm.]! Solche Probleme muss man dann eben schnell lösen. Das hat gestern aber super funktioniert.

Was man unterschätzt, ist das Tragen der Speisen und Ausrüstung: Man muss das alles erst einmal zur Location bekommen, in diesem Fall ins Dachgeschoß. Wir haben auch Ofen, die man dann eben tragen muss.

Was macht dir Spaß an deinem Job?

Dass die Gegebenheiten immer anders sind. Man kommt viel herum, wir haben sogar Aufträge in Deutschland. Jedes Mal neue Leute, neue Locations: Schlösser, Burgen… Den ganzen Tag nur in der Küche zu arbeiten, wäre nichts für mich. Ich liebe die Abwechslung!

 

@PaulKrisai hat die Fragen gestellt.

 

Klein und groß, jung und jung geblieben

Diversität liegt im Trend. Auch das BarCamp bietet Vielfalt – nicht nur bei den Sessions, auch bei den Teilnehmenden.


 

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Hat Twitter extra fürs BarCamp reaktiviert: Verena Sophie.

 

“Ich will mal Chinesisch lernen”

Verena Sophie mag an Lenzen (19) und BarCamp-Besuchen (Premiere!) noch jung sein. Die Jus-Studentin bringt allerdings ordentlich Wissensdurst mit: “Mir gefällt, dass Vieles für mich ganz neu ist. Zum Beispiel Codes – das ist für mich wie chinesisch.” Abschrecken lässt sie sich nicht: “Ich will mal Chinesisch lernen. Und Codes vielleicht auch.”


 

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58 und ständig vernetzt: Heinz.

 

“Mein Vater hat mit 90 angefangen zu twittern”

Der älteste am jüngsten gebliebene Teilnehmer (und Mitorganisator) heißt Heinz. Den 58-jährigen FH-Lehrenden trifft man selten ohne Streichelgerät in der Hand an. Er ist konstant online, immer vernetzt. Unter Jüngeren zu sein ist für ihn schon Gewohnheit: “Mittlerweile nehme ich Gleichaltrige als Besonderheit wahr.” Aber eigentlich sei das Alter “komplett wurscht”. Heinz grinst: “Mein Vater hat mit 90 Jahren angefangen zu twittern, da komm ich mir nicht wahnsinnig alt vor.”


 

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Hat den Überblick: Gunter.

“Astronaut wollte ich eh nie werden”

Zwei Meter misst Gunter in der Vertikalen, “laut Frühmessung”, fügt er lächelnd hinzu. Am Abend sind es ein bis zwei Zentimeter weniger. Das ändert nichts daran, dass er am BarCamp alle überragt. “Die Luft da oben ist super gut”, sagt Gunter zufrieden, und sieht die Größe als Vorteil: “Bei Konzerten hab ich immer die beste Sicht, egal wo ich sitze.” Dass er für manche Berufe zu lang ist, stört ihn nicht: “Rennfahrer oder Astronaut wollte ich eh nie werden.”


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Klein aber oho: Puppi Victoria.

“Wuff”

Aus der Hundeperspektive beobachtet Puppi Victoria das BarCamp. Doch was zählt, ist sowieso die innere Größe. “Es geht ihr gut hier”, gibt Frauerl Tatiana Auskunft über die Kleine. Die größeren Hundekollegen seien derzeit Ablenkung Nummer eins. Bemerkenswert ist das hündische Styling: “Alle zwei Monate geht’s in den Hundesalon. Da gibt’s dann einen Komplettservice: Haare, Krallen, Augen.” Für welches Camp sich das Hündchen entscheidet, steht außer Frage: “Natürlich fürs Startcamp, wo das Frauerl auch ist!” Puppi zustimmend: “Wuff!”

 

Der @PaulKrisai hat’s gebloggt.

 

 

[VIDEO] Wir können crossmedial

Hubert Weitzer (@hubertweitzer) sprach am #coscamp über crossmediales Storytelling. @PaulBe13 hat gefilmt.

Der Mann, der nach dem Rechten sieht

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Moritz sorgt am BarCamp für die Sicherheit.

Stundenlang stehen und schweigen. Für Moritz ist das Alltag. Er arbeitet bei einer österreichischen Sicherheitsfirma. Und dieses Wochenende am BarCamp. 

Die Stahlkappenschuhe sind poliert, die Krawatte gerichtet, die Haare gekämmt. Wenn er die Schultern breit macht und die Arme verschränkt, wirkt er respekteinflößend. Und älter als er eigentlich ist: 21. Er verdient sein Geld als Security-Mann auf dem Hauptbahnhof oder auf Veranstaltungen.
DSC_0292“Das Stehen habe ich bei der Garde gelernt”, lächelt Moritz, der hier nur mit Vornamen genannt werden will. Nach dem Präsenzdienst wusste er nicht, was er studieren wollte. Also ging er arbeiten. Im Sicherheitsbereich sei wenig Ausbildung erforderlich. Lediglich eine firmeninterne Schulung musste er absolvieren. Dort klärte man ihn über Rechte und Pflichten auf und zeigte ihm, “wie man’s nicht macht”.

Keine “Ziegelsteinwerfer”

Für Moritz zählt der Job am BarCamp eher zu den unaufregenden Aufträgen. Ob der Bezeichnung hatte er zunächst eine “flüssigere” Veranstaltung erwartet. Eines ist ihm gleich aufgefallen: Dass die Vornamen auf den Namenskarten besonders gut sichtbar sind und sich alle duzen. “Die Leute wirken friedlich, viel bleibt da für mich nicht zu tun.” Es sei gut, dass “jemand da ist, falls etwas ist”. Mit gröberen Zwischenfällen oder “Ziegelsteinwerfern” rechnet er aber nicht.

“Niemandem zu trauen”, war für ihn bisher die wichtigsteDSC_0305 Lektion als Sicherheitsmann, erzählt Moritz. Überhaupt sei er skeptisch geworden. Das hat sich auch auf sein Privatleben ausgewirkt. Nach einer langen Arbeitswoche fühlt er sich manchmal unausgeglichen. Dann greift er zum Buch, am Wochenende geht er aus. Wichtig sei das Vergessen: “Mein Ausbildner beim Bundesheer hat jeden Freitag gesagt: ‘Und jetzt Festplatte löschen.’ Das passt ganz gut, finde ich.”

Am Ende unseres Gesprächs dreht Moritz den Spieß um. Über dieses “BarCamp” möchte er mehr erfahren: Gibt’s das in jedem Bundesland? Wer finanziert das Ganze? Auch er schnappt sich ein Namenskärtchen. Nur als Andenken. Unter seinen Hashtags: Security und Single.

 

Fotografiert von @MillaAnnabith, gebloggt von @PaulKrisai

[VIDEO] Tag 1: Eine Tour durchs BarCamp

Das war Tag 1 des BarCamps. Eine Tour von @PaulBe13